Waldemar Koch

Der Stifter – Ein Leben, verbunden mit dem motorisierten Verkehr

Der erfolgreiche Bremer Kaufmann Waldemar Koch (Geburtsjahr 1891) und seine Frau Louise waren bedeutende Mäzene in Bremen. Das kinderlose Ehepaar gründete 1962 die Waldemar Koch Stiftung, die satzungsgemäß bis heute kulturelle und gesundheitliche Maßnahmen fördert, Projekte zur Völkerverständigung und Mildtätigkeit unterstützt.
Dass die Stiftung gemeinnützige Ziele verfolgt, entspricht guter Bremer Tradition, ist doch hier der Bürgersinn besonders wach und die Bereitschaft zum Engagement für gemeinnützige öffentliche Einrichtungen sehr lebendig.

Dass Waldemar Kochs unternehmerische Bemühungen so überaus erfolgreich waren, ist nicht nur mit den wirtschaftlichen Aufschwungphasen nach den Weltkriegen zu erklären. Viel wichtiger dafür waren seine persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten wie zielstrebiger Fleiß, kaufmännischer Weitblick und Sparsamkeit. Es ist ihm nichts geschenkt worden. Er begann seine berufliche Karriere 1912 im Fahrradhandel, baute den Fahrzeughandel bereits nach dem Ersten Weltkrieg durch den zusätzlichen Automobilhandel weiter aus, bevor sich sein Unternehmen Schmidt & Koch nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der größten Fahrzeughandelsunternehmen in Norddeutschland entwickelte.